Yang Lian is one of the main poets now using Chinese and is the most translated into German. His vast output is marked by pathos, a concern for style, and a zest for experimentation. Since the bloody suppression of the Chinese movement for democracy on 4th June, 1989, he has chosen to live abroad.

Yang Lian, Lyriker, London. Geboren 1955 in Bern als Kind chinesischer Diplomaten wuchs Yang Lian in Peking auf und arbeitete dort ab 1977 als Programmgestalter und Redakteur beim staatlichen Rundfunk.1978-83 unternahm Yang Lian ausgedehnte Reisen auf den Spuren der chinesischen Geschichte. In dieser Zeit entstanden seine ersten lyrischen Werke, darunter das Gedicht „Nuorilang“, das 1983 im Rahmen der Kampagne „gegen geistige Verschmutzung“ von der chinesischen Regierung scharf kritisiert wurde. Nach seinen Protesten gegen das Massaker auf dem Tianan’men Platz 1989 wurde sein Werk in China indiziert, seine Staatsbürgerschaft wurde aberkannt. 1997 nahm Yang Lian an der documenta X teil, 1999 wurde er mit dem Flaiano International Prize for Poetry ausgezeichnet. Deutsch von ihm erschienen sind u.a. „Pilgerfahrten“ (1987), „Geisterreden“ (1995), „Der Ruhepunkt des Meeres“ (1996). Im Herbst 2009 erscheint ein neuer Gedichtband des Lyrikers im Suhrkamp Verlag.

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